Fit durch den Frühling

Die Zeit zwischen Weihnachten und Silvester ist eine Zeit, in der sich die Menschen entspannen und es sich gut gehen lassen. Das gilt auch beim Essen. Der gute Weihnachtsbraten, Süßigkeiten und gehaltvolle Getränke – nicht wenige Menschen legen in dieser Zeit ein wenig an Gewicht zu, so dass sie nach dem Jahreswechsel und dem Kater danach vor dem Spiegel stehen, an sich herunterschauen und erschrecken. Spätestens bei den ersten wärmenden Sonnenstrahlen des Frühlings kommt eine leichte Panik auf, weil der Strand bereits winkt. Es gilt also, schnell abzunehmen und wieder fit zu werden. Mit unseren Tipps gelingt es, die Aktion Sommerkörper erfolgreich umzusetzen.

Den Kühlschrank ausmisten

Als erste Handlung sollte man sich klarmachen, was man im Kühlschrank hat und isst und sich künftig bewusster ernähren. Man muss nicht unbedingt eine strenge Diät machen, wenn man abnehmen und sich gesünder ernähren will, im Gegenteil. Es gilt, die Hauptfeinde der Nahrungsmittel zu lokalisieren und zu meiden. Die Hauptbestandteile von Lebensmitteln, die schneller als man „FDH“ sagen kann, den Körper Fett anlagern lassen, sind kurzkettige Kohlehydrate und gesättigtes und weißes Fett. Sowohl bei Kohlehydraten als auch bei Fett handelt es sich im Allgemeinen allerdings um lebenswichtige Energieträger.

Von Kohlehydraten und Fetten

Kurzkettige Kohlehydrate sind Bestandteil vieler Nahrungsmittel wie etwa in Form von Zucker in Süßigkeiten und Soft Drinks. Auch in weißem Mehl sind viele kurzkettige Kohlehydrate enthalten. Das heißt, dass besser auf Baquettes und Semmeln verzichtet werden sollte. Auch die geliebte Tiefkühlpizza und die Pasta sollte aus dem Kühlschrank und vom Speiseplan verbannt werden. Ja, diese Art der Ernährung ist schmackhaft und sehr bequem, da man etwa die Pizza nur zehn Minuten in den Ofen geschoben werden muss und dann essen kann, ohne einen weiteren Handschlag getan zu haben. Doch diese Ernährung führt dazu, dass man zunimmt. Gesättigte Fette sind vor allem in tierischen Produkten zu finden, wie etwa in Wurstwaren, Butter und Hartkäse, doch auch in manchen Fleischsorten. Einige gesättigte Fette sind in Maßen jedoch erlaubt.

Obst und Gemüse

Also runter damit vom Speiseplan und durch langkettige Kohlehydrate und ungesättigte Fette ersetzen. Nudeln nur noch in Vollkornform erlaubt, dunkles Brot und Reis sind ebenfalls ok. Kohlehydrate in Form von Gemüse ist Pflicht, wobei es naturbelassen besser ist, da beim Kochen die Vitamine verloren gehen können. Obst gehört auch auf den Speiseplan, vor allem im Frühling, auf den Fruchtzucker ist jedoch zu achten. Gesättigte tierische Fette sind zwar weitgehend tabu, doch es sollte keinesfalls auf tierische Produkte verzichtet werden.

Protein zuführen

Mit fettigem Fleisch sollte vorsichtig umgegangen werden, ein Steak ab und zu ist jedoch erlaubt. Auf den Tisch gehört hingegen unbedingt helles und mageres Geflügelfleisch, um die Proteinzufuhr zu gewährleisten. Denn in einer Diät werden Muskeln abgebaut, da der Körper versucht, Energie zu sparen und die Muskeln als unnötige Energieverbraucher ansieht. Gutes Protein wird zudem über Fisch und Nüsse sowie Magerquark zugeführt. Die meisten Menschen machen in einer Diät den Fehler, möglichst auf Fette zu verzichten. Doch der Körper benötigt Fettstoffe. Gute Fettstoffe sind in Nüssen zu finden sowie in Fisch, wie etwa das wichtige Omega 3. Auch hochwertige Öle gehören auf jeden Diätplan.

Einige Worte zu FDH

Ein weiterer Fehler von vielen ist es, zu FDH zu greifen. Es erscheint logisch. Man isst für einige Zeit nur noch die Hälfte des normalen Pensums und der Körper ist gezwungen, seine Fettreserven anzugreifen. Dies macht er allerdings erst, nachdem er alle überflüssigen Energieverbraucher wie viele Muskeln abgebaut hat, vor allem wenn zu wenig Eiweiß zugeführt wird. Zudem merkt sich der Körper, wenn er sich in einer Notlage befindet und reagiert nach der Diät darauf. Um zu verhindern, dass nochmals eine solche Notlage eintritt, lagert er, wenn wieder normal gegessen wird, schneller Fett an, als man „Jojo-Effekt“ sagen kann.

Medikamente für die Diät sind nicht notwendig

Viele Menschen greifen in einer Diät auch zu Medikamenten, die versprechen, das Gewicht schneller zu reduzieren. Dies ist allerdings nicht nur unnötig, sondern in einigen Fällen auch schädlich. Allerdings scheint es nun ein Präparat zu geben, das wirken könnte und nicht gefährlich ist – Viagra. Forscher konnten in vergangenen Jahren in Studien zu dem als Potenzmittel entwickelten Präparat beobachten, dass Mäuse, denen Viagra verabreicht wurde, kein Fett anlagerten. Mäuse in der Kontrollgruppe, die ein Placebo erhielten, hingegen schon.

Mit Viagra wird weißes Fett in beiges verwandelt

Dies lag nicht etwa daran, dass die Mäuse auf dem Potenzmittel Kamagra mehr Geschlechtsverkehr hatten. Als Grund wurde vielmehr festgestellt, dass der Körper der Mäuse unter dem Einfluss von Viagra weißes Fett, das nicht verbrannt werden kann, in beiges Fett transformierte, das sehr wohl zur Energiegewinnung herangezogen werden kann. Es sollte jetzt allerdings niemand losgehen und sich Kamagra zum Abnehmen kaufen, denn der Effekt ist derzeit nur bei Mäusen nachgewiesen worden, eine Untersuchung, die momentan in China läuft, soll den Effekt auf den menschlichen Körper nachweisen oder widerlegen. Zudem sollten die Nebenwirkungen bedacht werden.

Nicht vor Sport zurückschrecken

Wer fit durch den Frühling und im Sommer einen knackigen Körper für den Strand möchte, sollte auch nicht vor Sport zurückschrecken. Niemand muss dabei gleich ein Profisportler werden. Ein moderates Training reicht schon aus, um sich und seinen Körper auf Vordermann zu bringen. Das mag im Frühling aufgrund der Frühjahrsmüdigkeit zunächst etwas schwer sein, doch wer sich zusammenreißt und sich nicht die Decke im Bett über den Kopf zieht, profitiert von einem moderaten Training, das idealerweise an der frischen Luft durchgeführt wird, um Sonne zu tanken. Denn Sport und allgemein Bewegung hilft, den Kreislauf nach dem langen dunklen Winter wieder in Schwung zu bringen und die Ausschüttung der Hormone anzuregen.

Moderat und gelenkschonend beginnen

Zunächst sollte man sich überlegen, welche Sportart zu einem passt. Vom Joggen über Klettern und Radfahren bis hin zum Pumpen im Fitnessstudio, es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Wer sich ein wenig mehr Gewicht angefuttert hat, sollte allerdings zunächst einmal etwas moderater beginnen, um seine Gelenke zu schonen. Gleich zu joggen wäre keine gute Idee. In dem Fall sollte lieber eine Karte fürs Schwimmbad besorgt werden, um zunächst gelenkschonend etwas Gewicht zu verlieren. Wenn das Körpergewicht wieder auf einem normalen Level ist, kann jede andere Sportart ausgeübt werden.

Einstellung und Trainingsprinzipien anpassen

Ganz gleich welche Sportart es werden soll, für das Training sind zwei Dinge notwendig: die richtige Einstellung und zumindest eine Grundkenntnis der Trainingspläne und –prinzipien. Denn wer nicht weiß, wie richtig trainiert wird, und einfach ins Blaue übt, hat in der Regel nur wenig oder keinen Erfolg. Nur wer sich mit den Trainingsprinzipien der Sportart auskennt, kann sein Training optimieren und Erfolg haben. Zudem sollte man sich bewusst machen, dass man für sich trainiert und nicht für andere. Auch dass man nur mit Anstrengung Erfolg genießen wird, sollte klar sein. Zudem sollte der Trainierende sein Trainingsgerät als Freund ansehen, der einen niemals belügt und bei dem man weiß, woran man ist. 100 Kilogramm auf der Bank sind und bleiben 100 Kilogramm und müssen erst einmal absolviert werden.

Noch einige Worte zur Ernährung

Wer als Sportler Erfolg haben will, sollte zudem seine Ernährung anpassen und anders essen als Menschen, die nur Diäten. Für Sportler gilt, dass sie einen höheren Bedarf an Eiweiß haben, da die Muskeln gefordert sind. Zudem sollten sie sich für einen Energieträger entscheiden, entweder Kohlehydrate oder Fett, was hilft, schlank zu bleiben. Und immer gilt: Kein Doping! Auch nicht mit Schmerzmitteln oder Kamagra!