So kommt sie sicher zum Orgasmus

Der weibliche Orgasmus ist ein Mysterium, sowohl für Männer als auch für viele Frauen. Denn es gibt nicht wenige Vertreterinnen des schönen Geschlechts, die fast ihr ganzes Leben lang von einem Orgasmus nur träumen können. Von multiplen Orgasmen gar nicht zu reden. Diese können nur ein sehr kleiner Teil der Frauen genießen. Einige Frauen wissen nicht, wie sie zum Orgasmus kommen können, bestenfalls gelingt es bei der Selbstbefriedigung, jedoch nicht beim Sex. Das liegt allerdings nicht zuletzt auch an den Männern, die ebenfalls keine Ahnung haben, wie sie eine Frau zum Orgasmus bringen können. Dabei ist es für beide Geschlechter nicht wirklich sehr schwer. Mit ein wenig Übung kommt jede Frau zum Orgasmus. Durch learning by doing. Mit folgenden Tipps gelingt es.

Mit ein wenig Übung wird man auch beim Sex richtig gut

„Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“, „Übung macht den Meister“, es gibt in der deutschen Sprache zahlreiche Sprichwörter oder geflügelten Worte, welche die Aussage transportieren, daß man in einer Sache erst dann richtig gut wird, wenn man sich immer und immer wieder an dieser Sache versucht und sich Schritt für Schritt verbessert. Und das nicht nur in der Theorie. Denn Theorie mag gut sein, doch wer etwas wirklich perfekt beherrschen will, muß sich an die Praxis wagen.

Im Bett sollten beide die Initiative ergreifen

Das gilt nicht nur für alle, die eine Sportart oder einen Beruf erlernen wollen, sondern auch für alle, die ihre Sache im Bett gut machen wollen. Das gilt sowohl für Mann als auch Frau. Die vermeintliche Lösung einiger Frauen, sich hinzulegen und den Mann machen zu lassen, ist keine Lösung. Denn zum guten Sex gehört die Initiative beider Partner. Klingt banal, muß aber immer wieder erwähnt werden, weil es schnell vergessen wird. Erst wenn sich beide mit ihren Wünschen, Bedürfnissen und Fähigkeiten einbringen, wird der Geschlechtsverkehr für beide Partner befriedigend. Dies zeigen auch Studien.

Den Körper erst kennenlernen

Männer wie Frauen wissen beim ersten Mal in der Regel nicht, was sie tun. Während es bei Männern vor allem in jungen Jahren ausreicht, um einfach Sex zu haben, um – oftmals auch zu früh – zu einem Orgasmus zu kommen, ist es für Frauen nicht ganz so einfach. Sie müssen erst ihren Körper kennenlernen, um zu wissen, wie er auf welche Stimulationen reagiert. Dies ist auch einer der Gründe, warum Frauen sehr viel später ihren sexuellen Höhepunkt haben als Männer. Ein weiterer Grund sind natürlich die Hormone. Der Hormonhaushalt der Frauen ändert sich im Laufe des Lebens einer Frau.

Studie der Harvard Universität zu den Umständen für einen Orgasmus

Eine Möglichkeit für Frauen, ihren Körper kennenzulernen, ist die Selbstbefriedigung. Doch damit ist es noch nicht getan. Mit jedem neuen Mann fällt die Frau sexuell sozusagen wieder zurück, wie eine Studie des Fachbereichs Psychologie der Harvard Universität zeigt, die im Frühjahr 2014 veröffentlicht wurde. In dieser Studie wurden knapp 13.500 heterosexuelle Frauen zu ihrer Orgasmusfähigkeit befragt wurden und zu den Umständen, unter denen Sie einen Höhepunkt erleben. Die Ergebnisse zeigen, daß viele Frauen Vertrauen und Kontinuität brauchen, um sich fallen lassen zu können und einen Orgasmus zu bekommen.

Je öfter Sex mit dem gleichen Mann, umso besser die Chancen auf einen Orgasmus

Die Antworten der in der Studie befragten Frauen, die von der Zeitschrift „Glamour“ zitiert wurde besagen, daß die Wahrscheinlichkeit, daß eine Frau zum Orgasmus kommt, wenn sie zum ersten Mal mit einem Mann schläft, gerade einmal bei 32 Prozent liegt. Diese Wahrscheinlichkeit steigt mit jedem weiteren Male, mit dem die Frau Sex mit demselben Mann hat. Beim zweiten Mal liegt die Wahrscheinlichkeit der Studie zufolge bereits bei 35 Prozent, nach maximal fünf Stelldicheins bei 40 Prozent, bis schlußendlich die Wahrscheinlichkeit bei 50 Prozent liegt, wenn die Frau zum sechsten Mal mit demselben Mann zwischen die Laken gehuscht ist.

Größere Wahrscheinlichkeit bei einem Wunsch nach Beziehung

Dies ist ein weiterer Grund, warum Frauen weniger zur Promiskuität neigen, sondern eher auf der Suche nach einer festen Beziehung sind. Daher entscheidet auch die Erwartungshaltung der Frau zum Thema Beziehung mit dem Mann, mit welchem sie gerade im Bett ist, über die Orgasmusfähigkeit. Wünschten sich die Frauen eine Beziehung mit dem Sexualpartner, mit welchem sie gerade im Bett sind oder lag die Beziehung bereits in Aussicht, war die Wahrscheinlichkeit, daß sie zu einem Orgasmus kommen, sehr viel höher als wenn sie Sex mit einem Mann hatten, mit dem sie keine Partnerschaft eingehen wollten.

Selbst die Hand anlegen steigert die Wahrscheinlichkeit

Die Orgasmusfähigkeit der Frauen kann natürlich noch weiter gesteigert werden, wenn während des Sexes weitere Praktiken vorgenommen werden und nicht ausschließlich vaginaler Verkehr praktiziert wird. So steigt die Wahrscheinlichkeit für einen Orgasmus um knapp 20 Prozentpunkte an, wenn sie selbst beim vaginalen Verkehr Hand an ihre Klitoris legt, wenn ihr Partner dies macht, wird die Wahrscheinlichkeit um rund die Hälfte gesteigert. Derselbe Wert ergibt sich, wenn er vor dem Sex Cunnilingus ausübt. Zudem gewinnt sie auch Lust, wenn sie ihn stimuliert, ganz gleich ob mit der Hand oder oral, so daß auch auf diese Weise die Wahrscheinlichkeit für einen Orgasmus um einige Prozentpunkte steigt.

Kleines Helferlein für einen besseren Orgasmus

Was nicht in dieser Studie aufgeführt wurde, ist die Tatsache, daß Frauen auch mit neuartigen Präparaten die Wahrscheinlichkeit auf einen Orgasmus ansteigt. Wie etwa Lovegra, das Viagra für die Frau, das denselben Wirkstoff enthält wie das Original von Pfizer. Es entfaltet dieselbe Wirkung wie Viagra bei Männern, es blockiert die Produktion einiger Hormone und läßt so die Produktion von Sexualhormonen ansteigen. Zudem erweitert es die Blutgefäße, wodurch auch die Beckenregion stärker durchblutet wird.

Nerven und Klitoris werden besser mit Blut versorgt

Die Nerven in der Beckenregion werden auf diese Weise besser mit Blut versorgt und dadurch sensibler. Ebenso wie die Klitoris, die ähnlich wie der Penis des Mannes nach der Einnahme von Lovegra härter wird und versteift. Die Stimulation der Klitoris führt daher eher zum Orgasmus, ebenso wird die Frau bei der vaginalen Penetration sensibler. Ein weiterer Effekt nach der Einnahme von Lovegra ist, daß die Produktion der Scheidenflüssigkeit zunimmt, das Eindringen des Penis in die Vagina sowie die intravaginale Penetration fällt leichter.

Keine Scheu, auch mit der Zunge heranzugehen

Auch der Partner kann einiges dafür tun, daß sich die Orgasmusfähigkeit der Frau verbessert. So sollte er nicht vergessen, daß seine Partnerin auch noch andere erogene Zonen hat, nicht nur die Vagina. Diese erogenen Zonen sollte er kennenlernen, ebenso die richtige Stimulation dieser Punkte. Zudem sollte er sich nicht scheuen, die Klitoris seiner Partnerin mit der Zunge zu stimulieren. Auch hier gilt: Keine Angst, Übung macht den Meister. Viele schrecken heutzutage davor leider zurück, doch ohne Grund.

Konzentriert euch auf die Reaktion eurer Partnerin

Konzentriert euch genau auf die körperliche Reaktion eurer Partnerin. Schreckt ihr Becken zurück, hört auf mit der Stimulation, irgend etwas war unangenehm. Überlegt euch etwas anderes, bis sich die sensible Klitoris beruhigt hat. Drückt sie bei eurer oralen Stimulation ihr Becken eurer Zunge entgegen, ist dies das Zeichen, daß ihr alles richtig macht. Macht weiter so und sie wird sicher zum Orgasmus kommen, denn die meisten Frauen kommen eher bei der oralen Stimulation der Klitoris als beim vaginalen Verkehr. Nach einigen Übungsrunden habt ihr die richtige Technik für eure Partnerin drauf und könnt sie so gut wie immer zum Orgasmus bringen.